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Einsatzgebiet · Gefrees

Der Rasen macht die halbe Wirkung.

Gefrees ist unsere direkte Nachbargemeinde — die einzige im Landkreis Bayreuth, mit der Stammbach eine gemeinsame Grenze hat. Kurze Fahrt, saurer Granitboden, und Rasenflächen, die genau deshalb Aufmerksamkeit brauchen.

Gefrees am Fichtelgebirgsrand

Rasenmähen in Gefrees: die Nachbargemeinde am selben Fluss.

Gefrees und Stammbach grenzen aneinander — von den Nachbargemeinden im Landkreis Bayreuth ist es die einzige, mit der wir eine gemeinsame Gemeindegrenze haben. Und wir teilen uns ein Gewässer: Die Ölschnitz, an der unser Betriebssitz liegt, fließt weiter durch die Gefreeser Ortsteile Streitauermühle, Böseneck, Entenmühle und Stein, bevor sie bei Bad Berneck in den Weißen Main mündet. Die Fahrt dauert über die Kreisstraßen HO 44 und BT 48 rund sechzehn Minuten, ganz ohne Autobahn.

Der Ort liegt auf 500 Metern am äußeren Hang des westlichen Fichtelgebirges, zwischen Waldstein und Ochsenkopf, mit Granit im Untergrund. 4.173 Einwohner verteilen sich auf 44 Gemeindeteile — Streitau, Metzlersreuth, Kornbach, Lützenreuth, Witzleshofen, Neuenreuth und viele kleinere.

Für Rasenflächen ist der Untergrund der eigentliche Punkt. Das Landesamt für Umwelt beschreibt die Böden des Fichtelgebirges als lehmig-sandig mit ungünstiger bis mäßiger Bodengüte, mit hohem Säuregrad und geringer Pufferkapazität; Senken neigen wegen ihres Tonanteils zur Vernässung. Dazu kommen im Mittel 973 Millimeter Jahresniederschlag an der DWD-Station Gefrees. Sauer, feucht, staunass in den Mulden — das ist die Kombination, aus der Moos im Rasen entsteht.

Schnitt

Wie hoch, wie oft — und warum die Drittel-Regel wichtiger ist als der Kalender.

Für einen normalen Gebrauchsrasen empfiehlt die Deutsche Rasengesellschaft eine Schnitthöhe von 30 bis 45 Millimetern und etwa einen Schnitt pro Woche; ein Zierrasen wird kürzer und häufiger geschnitten, ein Kräuterrasen mit 60 bis 100 Millimetern nur sechs- bis zehnmal im Jahr. Welche Kategorie zu Ihrer Fläche passt, hängt davon ab, was sie aushalten soll — nicht davon, was im Prospekt steht.

Wichtiger als die Frequenz ist die Drittel-Regel: Nie mehr als ein Drittel der Aufwuchshöhe auf einmal abnehmen. Bei einer Zielhöhe von vier Zentimetern wird also gemäht, wenn der Rasen sechs Zentimeter erreicht hat. Wer eine hoch stehende Fläche in einem Durchgang kurz schneidet, legt die hellen, nie belichteten Halmteile frei — das ist der Grund, warum ein Rasen nach dem Mähen manchmal wochenlang gelblich aussieht.

Und was hier oben dazukommt: Auf 500 Metern zieht das Gras später an als im Maintal, dafür bleibt es bei den Niederschlägen dieser Gegend länger im Wuchs. Wir richten den Abstand deshalb an der Fläche aus und nicht an einem festen Datum.

  • Schnitthöhe nach Nutzung, nicht nach Gewohnheit
  • Nie mehr als ein Drittel der Höhe auf einmal
  • Kanten sauber nachgezogen
  • Schnittgut fährt direkt mit weg

Wieder in den Griff

Wenn eine Fläche zwei Jahre stehen geblieben ist.

Der häufigste Anruf betrifft nicht den gepflegten Rasen, sondern die Fläche, bei der länger nichts passiert ist: ein geerbtes Grundstück, ein Hang hinterm Haus, eine Wiese, die niemand mehr gemäht hat. Solche Flächen bringen wir wieder auf ein Maß, das sich danach halten lässt — in Etappen, nicht in einem Durchgang, weil eine kniehohe Wiese, die man auf vier Zentimeter bringt, danach erst einmal braun ist.

Wir mähen Rasen, Wiese und Böschung. Bei Hängen sagen wir vorher, wenn eine Neigung für Maschinen zu steil ist und von Hand gearbeitet werden muss — das gehört ins Angebot und nicht auf die Schlussrechnung.

Das Schnittgut nehmen wir mit. Bei einer stark zugewachsenen Fläche ist das der Teil, der ohne Fahrzeug am schwersten zu lösen ist: Was dort zusammenkommt, passt in keine Biotonne und gehört auch nicht als Haufen an den Grundstücksrand.

Rundherum

Gefrees ist grüner, als der Ort seine Größe vermuten lässt.

Die Stadt selbst wirbt mit Leben, Arbeiten und Erholen im Grünen — und hat dafür einige Belege. Auf dem Gemeindegebiet stehen mehrere amtlich ausgewiesene Naturdenkmale: die Winterlinde in Böseneck, der sogenannte Hermanns-Ahorn in Metzlersreuth, ein Hohlweg mit Baumbestand bei Lützenreuth, eine Baumgruppe bei Falls und die Blockstromheide bei Kornbach — ein Granit-Blockstrom mitten im Stadtgebiet, der zeigt, womit man es hier im Untergrund zu tun hat.

Gefrees gehört zum Landkreis Bayreuth, nicht zum Landkreis Hof — das ist bei Förderfragen relevant. Wer hier Obstbäume pflanzen oder alte Bestände erhalten will, findet die Anlaufstelle bei der Streuobstallianz Bayreuth, die eine kostenlose Streuobstbörse betreibt und zu Baumpflege und Neupflanzung berät.

Für uns ändert die Landkreisgrenze nichts. Gefrees ist der Nachbarort, und die Fahrt dorthin ist eine der kürzesten, die wir haben.

Passt dazu

Was in Gefrees mit dem Rasen zusammen erledigt wird.

Bei sechzehn Minuten Anfahrt lohnt sich auch der Termin, bei dem nur die Fläche dran ist. Meistens kommt aber mehr zusammen.

Häufige Fragen

Fragen aus Gefrees.

Wie oft sollte mein Rasen in Gefrees gemäht werden?

Für einen normalen Gebrauchsrasen nennt die Deutsche Rasengesellschaft eine Schnitthöhe von 30 bis 45 Millimetern und etwa einen Schnitt pro Woche. In der Praxis richtet sich der Abstand nach Witterung und Wuchs — auf 500 Metern zieht das Gras später an als im Tal. Wir stimmen den Rhythmus mit Ihnen ab, statt eine feste Zahl zu behaupten.

Meine Wiese ist kniehoch. Können Sie die noch mähen?

Ja, aber in Etappen. Eine hoch stehende Fläche in einem Durchgang auf Rasenhöhe zu bringen, legt die nie belichteten Halmteile frei — danach ist die Fläche erst einmal braun. Wir nehmen sie stufenweise herunter und mähen beim zweiten Termin auf das Zielmaß.

Mähen Sie auch Böschungen und Hanglagen?

Ja. Wenn eine Neigung für Maschinen zu steil ist, sagen wir das vorher und rechnen den Handschnitt im Angebot mit ein — nicht als Nachtrag, wenn die Arbeit schon gemacht ist.

Kommen Sie auch in die Ortsteile wie Streitau, Kornbach oder Metzlersreuth?

Ja. Gefrees hat 44 Gemeindeteile, und die Anfahrt dorthin ist für uns kaum länger als in den Kern. Gefrees ist unsere direkte Nachbargemeinde — kürzer wird es nur noch in Stammbach selbst.

Auch in der Nähe

Am Westrand des Fichtelgebirges.

Die Ölschnitz verbindet Gefrees mit unserem Betriebssitz und mit Bad Berneck. Diese Orte liegen auf derselben Strecke.

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